Archiv für April 2009
Gleitschirmausflug nach Italien
Mein Flugwetterbericht sagte beste Flugbedingungen und gute Frühjahrsthermik voraus und so gabs für mich nur eines: möglichst schnell rauf auf den Berg!
Durch den großen Waldbrand nahe Innsbruck und den daraus resultierenden regen Flugverkehr der Einsatzhelikopter war für uns Paragleiter absolutes Flugverbot in unserem lokalen Fluggebiet über der Nordkette. Daher hieß es ausweichen ins Stubaital. Schnell waren Gleitschirm, Helm und GPS gepackt und los gings.
Schon bei der Auffahrt zum Kreuzjoch konnte ich die vielen, kleinen Quellwolken, die meist gute Indikatoren für Aufwinde sind, ausmachen und fieberte schon dem Gefühl des Schwebens entgegen.

Schon kurz nach dem Start am Kreuzjoch (2100m) konnte ich mich in starker Thermik nach oben arbeiten. Nach wenigen Minuten zeigte das Variometer bereits eine Höhe von über 3000m an und ich startete meinen cross-country-Flug Richtung Stubaier Gletscher.
Meine selbstgestellte Aufgabe heute war es, ein FAI-Dreieck mit Fulpmes, dem Stubaier Gletscher und Sterzing (Südtirol) als Eckpunkte zu fliegen.
Die Bedingungen schienen tatsächlich ausgezeichnet und so, gut eine halbe Stunde nach dem Start, befand ich mich bereits am hintersten Ende des Stubaitales und konnte den Skifahrern und Snowboardern am Gletscher von hoch oben zusehen. Immer noch auf ca. 3000m fliegend suchte ich mir nochmals gute Thermik, drehte auf über 3400m auf und konnte so die eisbedeckten Gipfel der Stubaier Alpen Richtung Italien überqueren.

Knapp unterhalb des Zuckerhütls (mit 3507m die höchste Erhebung in den Stubaier Alpen) gleitete ich über den Übeltalferner ins Ridnauntal nach Südtirol. Das Gebiet dort kannte ich bereits und so war es ein leichtes, vorbei am Hocheck (2887m) und der Wetterspitze (2709m), das Tal hinaus Richtung Sterzing zu fliegen.
Hoch über dem kleinen Ort angekommen bemerkte ich schon den relativ starken Nordwind vom Brennerpass her. Ich versuchte auch noch einige km gegen den Wind Richtung Norden anzukämpfen. Da sich das jedoch als eher aussichtslos herausstellte und ich sowieso schon sehr viel Höhe verloren hatte, beschloss ich keine Experimente mehr zu wagen und nach 2 1/2 Stunden und 50 zurückgelegten Kilometern in Sterzing zu landen.

Doch etwas enttäuscht über die außerplanmäßige Landung in Italien blieb mir dann nichts anderes übrig als meinen Schirm zusammenzupacken und mich auf den Weg Richtung Bahnhof zu machen, um die Heimreise nach Innsbruck mit dem Zug anzutreten.

Zuhause angekommen fiel mir natürlich ein, dass ich ja noch das Auto im Stubaital stehen hatte. Also schnappte ich mir meine Laufschuhe und nutzte die Gelegenheit mir ein bißchen den Frust über meinen nicht geglückten Flug von der Seele zu laufen. Gleichzeitig waren die knapp 20km von Innsbruck nach Fulpmes natürlich auch eine gute Trainingseinheit für den demnächst anstehenden Halbmarathon.
Details zum Flug auf xcontest.org (aufgezeichnet via GPS)
Abtauchen mit Canons EOS 5D Mark II
Für die Digitalkamera EOS 5D Mark II von Canon bietet das österreichische Unternehmen Subal ab sofort ein Unterwassergehäuse an. Das Subal CD5MII funktioniert bis zu einer Tauchtiefe von 70 Metern und bietet Anschluss für mehrere Blitze und Lampen. Das Subal CD5MII wurde aus einem Aluminiumblock gefräst und ist mit einem einklemmsicheren Dichtring ausgerüstet, damit die Canon nicht vom Wasser beschädigt wird. Bei Unterwassergehäusen werden Übertragungshebel eingesetzt, damit die Kamera weiter bedient werden kann. Der Handgriff am Gehäuse erlaubt die Bedienung, ohne dass die Kamera losgelassen werden muss. Das Display wird abgeschattet und soll so auch im Wasser blendfrei ablesbar sein. Am Gehäuse befinden sich zwei Blitzanschlussbuchsen. Damit können Blitze wie Nikonos V, Ikelite oder S6-Blitzbuchsen parallel angeschlossen werden. Subal bietet Ports für zahlreiche Objektive von Canon.
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Nikons D5000 macht Canon Konkurrenz
Der Frühling ist da, der Sommer naht und somit die Möglichkeit der wunderschönen Naturaufnahmen. Mit der D5000 bringt Nikon eine neue Spiegelreflexkamera für Hobbyfotografen auf den Markt, die mit einem neig- und drehbaren 2,7-Zoll-Display ausgestattet ist. Nikons D5000 verfügt über einen CMOS-Sensor mit 23,6 x 15,8 mm Fläche (APS-C) und einer Auflösung von 12,3 Megapixeln (maximal 4.288 x 2.848 Pixel). Die Belichtungszeit der Kamera kann zwischen 1/4.000 bis 30 Sekunden eingestellt werden, die Blitzsynchronisation liegt bei 1/200 Sekunde. Das 2,7 Zoll große Display mit einer Auflösung von 230.000 Bildpunkten kann geneigt und gedreht werden, so dass Aufnahmen aus jedem Blickwinkel möglich sind. Für eine möglichst einfache Aufnahme von unbewegten Motiven bietet die Kamera vier verschiedene Autofokusarten mit Kontrasterkennung: Autofokus mit großem Messfeld, mit normalem Messfeld, mit Gesichtserkennung und mit Motivnachführung. Die D5000 speichert auf Wunsch die Fotos parallel in Nikons eigenem Rohdatenformat und als JPEGs. Bildbearbeitungsfunktionen wie die Reduktion roter Blitzaugen stehen ebenfalls zur Verfügung.
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